Bilder Zoo

Homepage vom Wuppertaler Zoo 

www.zoo-wuppertal.de/

 

Der Zoo Wuppertal, auch Wuppertaler Zoo oder Zoologischer Garten Wuppertal, ist eine der Sehenswürdigkeiten in der Stadt Wuppertal und ist außerdem Namensgeber des Villenviertels Zooviertel.

 

In der 24 Hektar großen Parkanlage mit alten Bäumen in Hanglage sind 5.000 Tiere in rund 500 Arten aus allen Erdteilen untergebracht. In den Tierhäusern sind unter anderem Menschenaffen, Affen, Bären, Großkatzen, Tapire, Elefanten, Vögel, Fische und Reptilien zu besichtigen.

 

Nachdem 1950 das Flusspferdweibchen "Lina" aus München nach Wuppertal zog, kamen 1955 die beiden Indischen Elefanten "Siwa" und "Rani" in den Zoo. 1963 wurde eine neu Braunbärenanlage eröffnet.

 

1981 feierte der Zoo sein 100-jähriges bestehen. Dazu stiftet der Zoo-Verein eine Erweiterung der Gibbonanlage und ein neues Hirschhaus, die Stadt schenkte eine neue Greifvogelanlage.

1993 wurde eine Freiflughalle erbaut.

 

Am 14. Oktober 1995 wird im Beisein von Ministerpräsident Johannes Rau die neue Elefantenanlage eröffnet. Sie stellt die größte Anlage im Wuppertaler Zoo. Hier leben einige Afrikanische Elefanten auf einer Außenfläche von ca. 3000 m² und einer Innenfläche von ca. 1340 m². Hier sind das tägliche Baden der Tiere und die Kunststücke im Außengehege zu sehen. Mittlerweile sind auf dieser Anlage seit 2005 vier Elefantenjunge geboren worden, die Elefantengruppe umfasst seit der Geburt des jüngsten Nachwuchses im Januar 2008 neun Tiere.

 

Im Mai 2002 wurde das ehemalige Elefantenhaus als Tapir-Haus neu eröffnet. Die hier beheimateten Mittelamerikanischen Tapire sind die einzigen ihrer Art in Europa.

 

Im Juli 2003 wurde die neue, originalgetreue Freianlage für Orang-Utans eröffnet. Sie gilt als bis dahin teuerste und größte Investition des Zoo-Vereins Wuppertal. Sie bietet den Tieren ca. 600 m² Auslauf, wobei ausschließlich Glas zum Abgrenzen des Geheges verwendet wurde.

 

Die Besucher können die Tiere aus einer kleinen Höhle heraus beobachten.

 

Aus Anlass des 125-jährigen Jubiläums des Zoos im Jahre 2006 wurde eine neue Anlage für Brillenpinguine und ein Freigehege für die Gorillas gebaut, die ebenfalls zum Jubiläum fertig gestellt wurde. Der Zoo-Verein Wuppertal, Gewinner 2006 des Wuppertaler Wirtschaftspreises in der Kategorie "Stadtmarketing", veranstaltete zum Jubiläum mit der "Pinguinale" eine Sympathie-Aktion im gesamten Stadtgebiet zugunsten des Zoos.

 

Im Mai 2007 wurde das Gelände des Zoos um ein größeres Stück erweitert. Ein öffentlicher Rad-/Fußweg („Sambatrasse“, eine ehemalige Bahnstrecke), der bisher am Rand des Zoos gelegen hatte, führt seitdem, größtenteils über eine Brücke, quer durch das Zoogelände. Durch die Erweiterung entstand ein neues Freigehege für afrikanische Löwen, das zugleich das größte Löwengehege in einem deutschen Tierpark ist, und die erweiterte Anlage für Sibirische Tiger.

 

Bei einem Test der Zeitschrift Stern im Frühjahr 2008 wurde der Wuppertaler Zoo als drittbester deutscher Großzoo eingestuft. Dabei wurden insbesondere die neuen Gehege für Löwen und Tiger gewürdigt sowie die Haltung von Arten, die selten in deutschen Zoos gezeigt werden.

 

Im März 2009 wurde die zweitgrößte Königspinguinanlage Europas eröffnet. Eine Besonderheit ist der 15m lange Acrylglas-Tunnel, der es den Besuchern ermöglicht, die 16 Königs- und 16 Eselspinguine auch unter Wasser zu beobachten.